Willkommen auf der Internetseite
zum Bestanderhaltungsprogramm
der Interessengemeinschaft Warane


Es war seit jeher ein Problem, dass die Mehrzahl aller Waran-Arten gewissen Trends unterworfen ist, etwa aus ökonomisch monetären Aspekten, oder aus optischen Gründen, um nur zwei von vielen Faktoren anzuführen.

Einige Arten werden regelmäßig, teils in großen Stückzahlen, eingeführt. Zuchtbemühungen hingegen, finden bei diesen Arten kaum statt. Wenige andere wiederum sind gut zu züchten, werden häufig gehalten und sobald der Markt gesättigt ist, werden sie wieder abgegeben.

Andere Arten waren seit spätestens Ende der 1970er Jahre, aufgrund strenger Export- und Importverbote, nicht mehr in großen Stückzahlen in den privaten Sammlungen engagierter Halter vertreten. Nicht selten fehlen daher intensive Erfahrungen durch Erforschung, so dass betroffene Tiere zwar, wie fast alle rezenten Waran-Arten als gut haltbar, aber teils unregelmäßig und/oder schwer zu züchten gelten. Eine Zusammenarbeit von Züchtern und ein Austausch von Tieren findet zudem auch nur selten statt.


 



Dies soll sich mit dem BEP (Bestanderhaltungsprogramm) nun grundlegend ändern.
 
Im Groben erläutert ist es eine akribisch buchgeführte Datenbank, welche alle Waran-Arten erfasst und in 12 Gruppen unterteilt. Den Gruppen wiederum sind jeweils ein oder zwei Gruppenleiter zugeordnet. Die Teilnahme ist denkbar einfach und erfordert keine besonderen Fähigkeiten. Die BEP-Teilnehmer geben in regelmäßigem Abstand (zwei mal jährlich) ihre Neuerungen bekannt. Dies inkludiert besondere Beobachtungen, Inkubationsdaten, Reproduktionsdaten, sowie Zu- und Abgänge, welche die Gruppenleiter dann in das BEP einbinden.

In der VARANUS erscheint jährlich in der Erstausgabe die anonyme Bestandssituation des vorangegangenen Jahres in einer übersichtlichen Tabelle. Über die Jahre entstehen so sowohl sinnvolle Diagramme, als auch Statistiken, die besseren Aufschluss über alle im BEP gehaltenen Arten geben.

Die Arten selbst erhalten dadurch den Vorteil besser erforscht werden zu können. Die Teilnehmer haben den Vorteil des seriösen Austausches, wenn sie Tiere abgeben oder auch suchen. Gerade auch bei manchen Varietäten  div. Unterarten wo man schon lange das optisch passende Gegenstück sucht kann das BEP hilfreich sein. Auch erhält man einen Überblick über die Bestandssituation sowie einen Eindruck über den Zuchtaufwand  der jeweiligen Arten und etwaige Problematiken dabei, die es zu berücksichtigen gibt.

Ziel ist es über viele Jahre hinweg, gleichmäßige Bestände aller gehaltenen Arten aufzubauen, die Kommunikation zwischen den einzelnen Züchtern zu verbessern und so vor allem die selten erhältlichen Arten vor dem Abbrechen aus den privaten und zoologischen Beständen zu bewahren.

Nicht zuletzt belegt das BEP auch die authentische Arbeit, welche die IGW als Gemeinschaft leistet und kommt vor allem auch dem Artenschutz zugute, ohne dass dabei das Hobby auf der Strecke bleiben muss.
 
Die Teilnahme ist allen IGW Mitgliedern möglich und kostet dank vorgefertigter Formulare, internem Forum zum Austausch sowie Mailverkehr, vergleichsweise wenig Zeit, ist aber für alle Beteiligten, inklusive der Tiere, sehr sinnvoll ohne dabei Nachteile zu haben. 
 
Die einzelnen Kriterien und Statuten finden sie ausführlich erläutert im internen Mitgliederbereich.


Auf eine zahlreiche und rege Teilnahme freut sich das Team der IGW sowie alle Gruppenleiter.


 
 

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